Das Projekt "Historisches Lüneburg" das kürzlich als Sicherheitstoken für KlickOwn an Crowd-Investoren verkauft wurde.

KlickOwn und BitBond treiben die Tokenisierung von Immobilien voran. Die erste Immobilie wurde bereits als Sicherheitstoken für die Stellar-Blockchain an Privatinvestoren verkauft. Die jeweils zu 1 Euro notierten Aktien können künftig auch an einer dezentralen Börse an Stellar gehandelt werden.

Die Tokenisierung von Immobilien wird seit langem diskutiert. Anstatt dass ein Investor die Hälfte seines Lebens rettet oder sich tief verschulden muss, um mit seinem eigenen Eigentum Einkommen zu erzielen, sollten tokenisierte Immobilien es jedem ermöglichen, in konkretes Gold zu investieren. Langfristig können solche Token auch die Prozesse beim Kauf und Verkauf von Immobilien erheblich rationalisieren.

Bisher steckte diese Abteilung jedoch bestenfalls noch in den Kinderschuhen. Es gibt einige Projekte, zum Beispiel auf Ethereum, die noch kaum eine Chance haben. Die neue Hamburger Crowdinvesting-Plattform KlickOwn könnte das ändern. Es ermöglicht Privatpersonen, in Immobilien zu investieren, und verwendet Sicherheitstoken, was bedeutet, dass der gesamte Ausstellungsprozess vollständig digital ablaufen kann.

Im Hintergrund arbeiten zwei Unternehmen zusammen, die bereits in der Vergangenheit mit Tokenisierungsinnovationen Pionierarbeit geleistet haben: der Berliner Startip BitBond der die technische Infrastruktur bereitstellt, und das Bankhaus von der Heydt der die BitBond-Technologie mit dem "Crypto Custody Service" verwendet, um die Immobilien-Token zu halten. Damit ist Heydt die erste Bank in Deutschland, die ihren Kunden aktiv die Aufbewahrung von Sicherheitstoken anbietet.

Bisher hat der interessierte Investor noch nicht so viele Angebote auf OwnKlick gefunden. Bald startet ein Karré in der Innenstadt von Weimar, in den Sie schon ab 10 Euro investieren können. Die Crowd-Investition in ein historisches Gebäude in Lüneburg wurde bereits abgeschlossen, wofür über KlickOwn 1,5 Millionen Euro aufgebracht wurden. Die Token werden im Juli veröffentlicht und über einen Zeitraum von drei Jahren mit fünf Prozent Zinsen pro Jahr verzinst.

BitBond verwendet die Kryptowährung Stellar als Plattform für die Sicherheitstoken. Die Immobilien-Token von KlickOwn können auch über die dezentralen Märkte in der Stellar-Blockchain gehandelt werden, sodass Anleger nicht mehr an die Laufzeit gebunden sind. Stattdessen können die Token in Portionen von mindestens einem Euro gekauft und verkauft werden. Ein historisches Wohngebäude in der Altstadt von Lüneburg ist damit die erste Immobilie, an der man sich an einer dezentralen Börse beteiligen kann.

Der Wechsel von BitBond von einer Plattform für globales Crowdlending zu einem Blockchain-Technologieanbieter hat sich ausgezahlt. Das Startup stattet immer mehr deutsche Banken und Unternehmen mit der notwendigen Infrastruktur aus, um alle Arten von Wertpapieren zu kennzeichnen. Mit diesem Konzept konnte BitBond es auf die Shortlist für den FinTech Germany Award 2020 schaffen. Die kürzlich angekündigte Mitgliedschaft im Deutschen Bankenverband wird dazu beitragen, noch mehr Banken von der Technologie von BitBond zu überzeugen – und dem Verband möglicherweise auch frischen Wind zu bringen, den er offenbar braucht um die Herausforderungen der Tokenisierung anzugehen und Antwort Blockchain .


Herrlich sowas diese Newsschlagzeile schrieb
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