Wirecard

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH (EY) war seit vielen Jahren für die Prüfung des Jahresabschlusses der Wirecard AG verantwortlich. Bis zum Ende hatte sie wiederholt bestätigt, dass die Bilanzzahlen der Realität entsprechen. Tatsächlich war Deutschland geschockt, als Wirecard und EY letzte Woche zugaben, dass etwa ein Viertel der Bilanzsumme, d. H. 1,9 Milliarden Euro, "fehlen". Erst im weiteren Verlauf wird klar, ob die fehlenden fast 2 Milliarden Euro nur die Spitze des Eisbergs sind.

Dies wirft die Frage auf, ob die Abschlussprüfer ihre Pflichten erfüllt haben. Presseberichten zufolge verteidigt sich EY damit, dass der mutmaßliche Betrug, der jetzt aufgedeckt wurde, bisher nicht aufgedeckt werden konnte.

"Das kann ich nicht verstehen."

sagt Rechtsanwalt Franz Braun, Partner der auf Investmentrecht München spezialisierten Anwaltskanzlei CLLB Rechtsanwälte in. Weil es seit 2008 schwerwiegende Vorwürfe im Zusammenhang mit der Wirecard-Rechnungslegung gibt. Beispielsweise hatten Vertreter der Protection Association of Investors (SdK) frühzeitig Zweifel an den Zahlen der Wirecard AG. Dies wiederum widersprach den Vorwürfen erstaunlich tollwütig, bezog sich auf die Prüfungen von EY und konnte immer noch nicht verhindern, dass Kritik immer wieder gehört wurde. Später im Jahr 2016 erschienen mehrere Artikel in der Financial Times, wonach die Buchhaltung von Wirecard teilweise auf Fälschungen und falschen Konten beruhte. Wirecard reagierte darauf erneut mit öffentlichen Ablehnungen, Erklärungen und Erklärungen, dass die Richtigkeit der angegebenen Zahlen nicht nur von Wirecard, sondern auch „unabhängig“ im Rahmen des Jahresabschlusses überprüft würde.

EY selbst ging auch auf die Vorwürfe in seinen Bestätigungsnotizen ein und genehmigte dennoch die Zahlen in der Bilanz ohne Einschränkung. EY muss klar gewesen sein, dass viele Anleger, die durch die jahrelange kritische Berichterstattung verunsichert waren, der Richtigkeit der EY-Zertifikate vertrauten.

„Aus meiner Sicht hat EY viel zu spät und zumindest zuvor geeignete Prüfungsnachweise erhalten. Akzeptiert, dass die bestätigten Geschäftszahlen der Wirecard AG im Jahresabschluss die tatsächliche Situation nicht korrekt widerspiegeln. "

sagt Rechtsanwalt Braun (nicht verwandt oder verwandt mit dem ehemaligen CEO der Wirecard AG.

CLLB Rechtsanwälte berät alle Aktionäre und Anleihegläubiger, die genau wegen der angeblich unabhängigen und sorgfältigen Abschlussprüfung durch EY in Wirecard in Wirecard investiert haben Lassen Sie die Schadensersatzansprüche von einem Fachanwalt prüfen.







Prima dieser Post stammt von
[ENGLISH]