Ganze 200 000 Bitcoins auf dem eigenen Konto haben – klingt verlockend, oder? Dasselbe hat sich auch das chinesische digitale Schneeballsystem PlusToken gedacht und könnte dabei rund 200 Tausend Einheiten der Kryptowährung horten. Das System kann die Währung dabei nicht nur speichern, sondern belohnt die Mitglieder auch mit Bitcoins, indem diese die Bitcoins für das System minen. Rechnet man die Kryptowährung dabei in US-Dollar um, so entspricht das fast 3 Milliarden US-Dollar.

Das ganze chinesische System funktioniert dabei nach dem Schneeballsystem. Das beutetet, dass Mitglieder andere Mitglieder anwerben können und dafür eine Belohnung erhalten – und zwar in Bitcoins. Die Hauptverdächtigen, die für dieses System verantwortlich sind, sind zurzeit allerdings auf der Flucht und wurden von der chinesischen Polizei immer noch nicht gefasst. Die Kryptowährung macht dies allerdings auch nicht leicht, denn alle Transaktionen sind verschlüsselt und können dabei in der Regel nicht zurückverfolgt werden. Solche Betrügereien könnten dabei auch eine gewaltige Auswirkung auf den Wechselkurs haben. Wird nämlich eine große Menge an Bitcoins wieder verkauft, so sinkt der gesamte Kurs, was sich negativ auf alle Menschen auswirkt, die in diese Währung investiert haben. Auch die Währung Ethereum ist von dieser Betrugsmasche betroffen. Die chinesische Regierung ist der Betrügerbande allerdings schon auf der Spur und hofft, einen massiven Verkauf der Bitcoins zu verhindern.