Das liechtensteinische Krypto-Start-Up Novem hat eine goldgedeckte Stablecoin angekündigt. Ganz neu ist diese Idee ja nicht. Es gab bereits einige ICOs im Zusammenhang mit Gold. Allerdings ist dies eines der ersten Startups welches sich Liechtenstein als regulatorisches Umfeld ausgesucht hat.

Der US-Dollar war bis zur Abschaffung des so genannten „Goldstandards“ im Jahr 1976 mit Gold unterlegt gewesen. Seit diesem Zeitpunkt besteht das internationale Währungssystem aus reinem Fiat-Geld. Angebot und Nachfrage definieren den Preis und damit den Wert einer Währung.

Obwohl die Mehrheit der Ökonomen die Rückkehr zum Goldstandard nicht für sinnvoll hält, hat die Finanzkrise zu einem Vertrauensverlust gegenüber dem Dollar geführt. So ist Gold zu einer attraktiven Alternative für viele geworden, die nicht an den Wert und die Nachhaltigkeit von Papierwährungen glauben.

Deshalb hat es in den letzten Jahren verschiedene Versuche privater Unternehmen gegeben, goldbasierte Währungen zu schaffen. Das liechtensteinische Unternehmen Novem hat nun eine goldgedeckte Stablecoin Namesn „999.9“ angekündigt.

Bei der Herstellung von Schmuck verwenden Goldschmiede in der Regel Feingehalte zwischen 585 und 999. 999.9 gild als das reinste herstellbare und erhähtliche Gold, das Gold mit dem höchsten Reinheitsgrad.

999,9 wird als Sicherheitstoken reguliert

Stablecoins sind immer beliebter geworden. Sie weisen eine geringere Volatilität auf und sind im Vergleich zu anderen Kryptowährungen ein zuverlässigerer Wertspeicher. Als bekanntestes Beispiel sei hier Tether genannt.

Novems Token werden an Gold gebunden. Jeder Token entspricht 0,01 Gramm Gold. Da es sich bei dem Token um einen Security-Token handelt, unterliegt er strengen Finanzmarktvorschriften. Der Token-Verkauf hat bereits begonnen. Ein Sprecher des Unternehmens sagt:

„Zu diesem Zeitpunkt wurden über 1.035.000 $ Token im Privatverkauf gekauft. Das Interesse an dem Projekt ist sowohl bei den Edelmetallen als auch bei den Blockkettengemeinschaften groß.“

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