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Frankreich: Bitcoin jetzt im Lehrplan der Schulen

Die Pause ist vorbei, bitte setzen Sie sich! Willkommen zur ersten Stunde im Grundfach Bitcoin und Kryptowährungen. Das heutige Thema: Die Blockchain. Auf diese Weise könnten demnächst französische Lehrer ihre Schüler begrüssen, denn diese dürfen bald nicht nur Mathe, Chemie und Französisch pauken auch Bitcoin hat jetzt seinen festen Platz auf dem Stundenplan.

Zuerst dürfen die Lehrer die Schulbank drücken

Der Grundkurs über Bitcoin steht bereits seit Juni auf dem Stundenplan so hat es das französische Kultusministerium entschieden. Doch warum? Ziel ist, dass die Schüler wirtschaftliche Zusammenhänge begreifen und das moderne Finanzsystem verstehen: Welchen Einfluss haben Kryptowährungen auf die Wirtschaft? Wie werden sie das Finanzsystem verändern?

Zuvor müssen aber erst einmal die Lehrer lernen, dass nicht nur Münzen im Portemonnaie klirren können und ein gefüllter Bankautomat nicht alles ist. Erst danach sind die Schüler an der Reihe. Dafür sollen sich die Lehrer an drei Lehrvideos weiterbilden, die als Motto jeweils eine andere Fragestellung behandeln: „Haben Sie Vertrauen in unsere Landeswährung?“, „Ist Bitcoin die Währung der Zukunft?“ und zuletzt „Kann Bitcoin den Euro ersetzen?“.

Bitcoin „fünf“, setzen!

Trotzdem sollen die Schüler nicht zu Krypto-Experten werden und ein „Dr.“ im Trading wird auch nicht verliehen Grundwissen ist das Ziel, kein Fachwissen. Vielmehr sollen die Schüler den Unterricht mit einem Grundverständnis über Kryptowährungen verlassen, weil diese Anlageklasse mehr und mehr and Bedeutung gewinnt und das alte Finanzsystem auf den Kopf stellt. Dennoch ist der Lehrstoff vorerst bescheiden: Kryptowährungen werden Fiatwährungen gegenübergestellt und durch diese Tuchfühlung nehmen die Schüler erste Erkenntnisse mit nach Hause.

Vom Land der Liebe zum Land des Bitcoins

Derweil tut sich einiges im Staate Frankreich: Bitcoin nimmt das Land im Sturm. Ein Beispiel ist das französische Start-up „Keplerk“ es verkauft Bitcoins in über 5200 Tabakläden. Kunden stehen dabei mehrere Preisklassen offen; so können sie Bitcoins kaufen für 50 Euro, 100 Euro oder sogar 250 Euro. Das funktioniert wie folgt: Verlangt der Kunde Bitcoins, kauft „Keplerk“ von einer Bitcoin-Börse und sendet sie zur Wallet des Kunden. Kostenlos ist das aber nicht, sondern „Keplerk“ erhebt eine saftige Gebühr von 5,5 % zumindest bei den 250 Euro.

Auch im französischen Einzelhandel wandern bald Bitcoins über die Ladentheke: Über 25.000 Filialen sollen Bitcoins als Zahlungsmittel akzeptieren und das schon ab 2020. So haben es 30 namhafte Einzelhändler beschlossen; darunter der Händler für Sportartikel „Decathlon“ und die Kosmetikkette „Sephora“. Doch ist dies noch nicht alles, denn Altcoins könnten sich ebenso ihren Platz als Zahlungsmittel erringen so liess es der Geschäftsführer von Global POS durchblicken, einem Hersteller für Kassensysteme.










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