Mehrere große Bankhäuser planen derzeit den Aufbau eines digitalen Kassensystems auf Basis der Blockchain-Technologie. Das Projekt soll den Namen „Fnality“ tragen und wird durch Investitionsgelder in Höhe von 50 Millionen US-Dollar gedeckt.

Fnality wäre nach dem JPM Coin ein weiteres Projekt, bei welchem sich die traditionellen Bankhäuser die modernen Distributed-Ledger-Technologien zunutze machen. Der Start von Fnality ist laut Insider-Queller für 2020 geplant.
Die Quellen, die den beteiligten Banken nahestehen sollen, teilten zudem mit, dass mehr als ein dutzend Banken an der neuen Gesellschaft beteiligt sind. Außerdem soll ein Zusammenhang zu einem Projekt der UBS und der Deutschen Bank bestehen, welches schon 2015 angekündigt wurde und die Realisierung einer neuen Cyber-Währung zum Ziel hat.

Über die „Utillity Settlement Coin“ (USC) sollen Finanztransaktionen zwischen Bankhäusern einfacher und vor allem günstiger ablaufen. An der Forschungs- und Entwicklungsphasen waren damals unter anderem die spanische Santander-Bank, Barclays, Credit Suisse, HSBC und die Bank of New York Mellon beteiligt. Die erste Phase soll sich laut einer Sprecherin von Barclays nun dem Ende nähern. Hierfür fanden kürzlich Gespräche mit den zuständigen Regierungsinstanzen statt, wodurch das Projekt auch auf rechtlicher Seite abgesichert werden soll. Weitere Stellungnahmen oder Informationen zu Fnality und dem USC-Projekt gibt es bislang noch nicht.

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