FINMA

The Swiss Financial Marktaufsichtsbehörde Die FINMA begrüßt ausdrücklich das heute vom Bundesrat verabschiedete Maßnahmenpaket der Bundesregierung, das eine rasche und unbürokratische Versorgung der Realwirtschaft mit Liquidität über die Banken vorsieht, die die FINMA zur Aufrechterhaltung der Liquidität fordert Aufgrund der bestehenden Robustheit der Schweizer Finanzinstitute gewährt die FINMA den Banken eine vorübergehende Ausnahme bei der Berechnung der Verschuldungsquote. [1 9659004] Die FINMA unterstützt das heute vom Bundesrat verabschiedete Liquiditätspaket zugunsten der Schweizer Wirtschaft (siehe Pressemitteilung des Bundesrates ). Dies ermöglicht eine schnelle und unbürokratische Versorgung der Realwirtschaft mit Liquidität über die Banken. Dank der Bundesgarantie können die Banken diese Kredite mit geringem Risiko gewähren. Durch die ebenfalls neu eingerichtete Fazilität der Schweizerischen Nationalbank SNB wird sichergestellt, dass die Banken diese Kredite damit refinanzieren und damit ihre eigene Liquiditätsposition halten können. Die FINMA erwartet, dass die Banken diese Gelegenheit nutzen. Bestehende oder gewonnene überschüssige Liquidität im Bankensystem kann als zusätzlicher Puffer für die weitere Kreditvergabe an die Realwirtschaft oder an Banken dienen.

Die FINMA teilt auch die Einschätzung der SNB, dass der antizyklische Kapitalpuffer für den Hypothekenmarkt vor dem Hintergrund der aktuellen Marktsituation aufgehoben werden sollte. Der Hypothekenmarkt wird sich derzeit voraussichtlich nicht weiter erwärmen. Die FINMA hat daher den Vorschlag der SNB an den Bundesrat während der geplanten Anhörung gebilligt.

Schweizer Finanzinstitute, die für Operationen und Finanzen gut gerüstet sind.

Die Koronapandemie hat erhebliche Auswirkungen auf die weltweite Realwirtschaft. Infolgedessen ist die globale Finanzindustrie erheblichen Marktturbulenzen ausgesetzt. Die Finanzmärkte sind derzeit sehr volatil und manchmal angespannt. Dies stellt die teilnehmenden Finanzinstitute vor Herausforderungen. Darüber hinaus können Bankkunden & # 39; Der Kredit- und Liquiditätsbedarf steigt weltweit.

Wie in der Medienmitteilung vom 19. März 2020 angegeben, funktionieren die Finanzinstitute und die Finanzmarktinfrastruktur in der Schweiz operativ weiterhin sehr gut. Dank digitaler Arbeitsmethoden stehen die Dienste der Finanzinstitute auch in der aktuellen Ausnahmesituation ohne Unterbrechung zur Verfügung. Auch die Schweizer Finanzinstitute waren finanziell gut auf die aktuellen Marktturbulenzen vorbereitet. Banken und Versicherer sind auch auf schwere Stressszenarien vorbereitet. Die Stabilität der Banken und der klare Aufbau solider Kapital- und Liquiditätspuffer waren in den letzten Jahren ein zentrales Anliegen der Schweizer Behörden. Sie können verwendet werden, um Turbulenzen abzufedern. Im Durchschnitt verfügen Versicherer auch über Kapitalpuffer, die deutlich unter den Mindestanforderungen liegen.

Leverage Ratio: Ausnahmen von Forderungen an Zentralbanken

Das derzeitige Umfeld bedeutet, dass verschiedene Banken aus verschiedenen Gründen große Beträge als Guthaben bei Zentralbanken gebucht haben. Dies ist aufgrund der Marktentwicklung nicht unerwartet und erhöht das Risiko dieser Banken nicht. Die aufsichtsrechtliche Kennzahl der Leverage Ratio sieht grundsätzlich zu Recht vor, dass alle Bilanzpositionen unabhängig vom Risiko mit Kapital besichert werden müssen. In diesem Zusammenhang dient die Leverage Ratio als ergänzende Maßnahme zur risikogewichteten Berücksichtigung. Ungewöhnlich hohe Barguthaben bei Zentralbanken wie in der aktuellen Situation können zu einer Verringerung der Verschuldungsquote führen, ohne das Risiko der Banken zu erhöhen. Im gegenwärtigen Umfeld hält die FINMA diesen prozyklischen Effekt für kontraproduktiv und wird es den Banken daher vorübergehend ermöglichen, die Leverage Ratio ohne Zentralbankguthaben zu berechnen. Diese Maßnahme betrifft rund CHF 20 Mrd. Kapital, das auf diese Weise zur Verfügung steht, um beispielsweise die Realwirtschaft mit Liquidität zu versorgen. Diese Maßnahme gilt zunächst bis zum 1. Juli 2020 und kann bei Bedarf verlängert werden.

Umsichtige Vertriebspolitik, keine Aktienrückkaufprogramme

Selbst wenn die Kapitalpuffer der Institute gut gefüllt sind, ist mit einem wirtschaftlichen Abschwung und Korrekturen zu rechnen, die die Finanzmärkte letztendlich reduzieren werden. Dies ist der eigentliche Zweck dieser Puffer. Aus heutiger Sicht ist unklar, wie stark die Auswirkungen der aktuellen Krise sein werden und wie lange sie anhalten wird. Dies hängt von Faktoren ab, die außerhalb der Kontrolle von Finanzinstituten liegen. In einem solchen Umfeld ist eine umsichtige Vertriebspolitik eine vorbeugende Maßnahme für ein Unternehmen, um seine Widerstandsfähigkeit auch im Falle eines längeren Abschwungs aufrechtzuerhalten. Für Banken und Versicherer gilt Folgendes: Die aufgebauten Puffer sollen bei Bedarf verwendet werden. Die FINMA wird die notwendigen Entscheidungen treffen, um dies in der Praxis zu ermöglichen. Die heutigen Entscheidungen bezüglich der Verschuldungsquote und des antizyklischen Kapitalpuffers sollten auch in diesem Zusammenhang gesehen werden. Ziel ist es, Finanzinstituten zu ermöglichen, ihre Kunden in schwierigen Zeiten, z. B. in Form von Darlehen unterstützen kann. Auf der anderen Seite geht es nicht darum, übermäßige Ausschüttungen an die Eigentümer aufgrund der Marktbedingungen zuzulassen. Die FINMA begrüßt daher die Tatsache, dass nach unseren Untersuchungen alle Finanzinstitute in der Schweiz beschlossen haben, ihre Aktienrückkaufprogramme auszusetzen. Die FINMA empfiehlt den Verwaltungsräten von Finanzinstituten außerdem, sorgfältig zu prüfen, wie hoch die ausstehenden Dividenden im aktuellen Umfeld und im Zusammenhang mit diesen Überlegungen sein sollten. Starke Institutionen, die ihre Ausschüttungen freiwillig einschränken oder verschieben, bleiben länger stark. Die Aufrechterhaltung der Kapitalstärke ist kein Zeichen von Schwäche.








Herrlich sowas dieser Post stammt von
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