Brad Garlinghouse: Im Jahr 2020 wird es weniger Kryptowährungen geben

Das Jahresende steht vor der Tür. Es ist also an der Zeit, das Jahr 2019 zu überdenken. Ein Blick in die Zukunft ist jedoch auch interessant. Brad Garlinghouse ist der Geschäftsführer von Ripple. In der Miniserie "The Ripple Drop" spricht er mit seinen Kollegen über die Entwicklungen des vergangenen Jahres und über die möglichen Entwicklungen des nächsten Jahres.

Libra von Facebook-Leitthema

In diesem Jahr kündigte Facebook seine eigene Kryptowährung namens Libra an. Laut Breanne Madrigal von Ripple hat dieser Schritt einen großen Unterschied gemacht, insbesondere in Bezug auf die Regulierung: „Mir ist aufgefallen, inwieweit das Libra-Projekt die Regierungen auf der ganzen Welt geschärft hat. Verschiedene Regierungen arbeiten jetzt zusammen, um die Dringlichkeit des Regulierungsrahmens für Kryptowährungen zu verstehen. "

Was wird die Zukunft bringen?

Garlinghouse glaubt, dass es momentan zu viele digitale Münzen gibt. Er erwartet, dass die Anzahl der Kryptowährungen im nächsten Jahr sinken wird. "Sie benötigen keine 3000 Kryptowährungen", kritisierte er.

Laut Coinmarketcap gibt es fast 5000 digitale Münzen. Die meisten dieser Kryptowährungen werden jedoch kaum oder gar nicht gehandelt. Garlinghouse geht davon aus, dass die meisten Investoren auf hochwertige Kryptowährungen umsteigen werden. Per Definition sind dies Kryptowährungen, die echte Probleme lösen können.

Es ist auch keine Überraschung, dass Ripple-Mitarbeiter eine glänzende Zukunft für ihre Kryptowährung sehen. Marcus Treacher, Leiter Kundenservice, erwartet, dass Ripple die Finanzwelt in den nächsten zehn Jahren auf den Kopf stellen wird.

Kurs unter den Erwartungen

Obwohl dies gute Absichten sind, blieb der XRP-Kurs bislang hinter den Erwartungen zurück. Waren XRP Anfang 2019 noch 33 Cent wert, ist der Colin nur noch 20 Cent wert.

Bild über Unsplash


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