Das BTC-Trading hat im vergangenen Jahr einen großen Sprung gemacht. Das hatte auch einen Anstieg der Transaktionsgebühren zur Folge – mit ungewissen Folgen für die Zukunft des Bitcoin.

Bitcoin-Transaktionen immer teurer

Eine einzige Bitcoin-Transaktion kostet aktuell mehr als zwei US-Dollar . Im Januar 2019 waren es noch wenige Cent. Seit Anfang des Jahres sind die Transaktionsgebühren um mehr als 700 Prozent angestiegen. Zudem dauern Transaktionen mit niedrigen Transaktionsgebühren immer länger. Oft sind die Transaktionen mehrere Stunden oder Tage auf dem Weg. Im Allgemeinen sprechen diese Faktoren für die Beliebtheit eines Coins, denn je mehr Menschen die Währung erwerben und Transaktionen über die Blockchain veranlassen, desto höher fallen die Gebühren aus und desto länger verweilen die einzelnen Transaktionen in der Blockchain.

Für Bitcoin-Nutzer bedeutet dies allerdings zusätzlichen Zeitaufwand. Könnten sich hohe Gebühren und langsame Transaktionen negativ auf die Zukunft des Bitcoin auswirken? Darüber sind sich die Experten noch nicht einig. Klar ist nur, dass der Bitcoin-Kurs wieder ansteigt. In Kürze könnte der Coin die magische Grenze von 5.000 US-Dollar knacken, die zuletzt im Jahr 2018 erreicht wurde. BTC hat aktuell eine Marktkapitalisierung von 88,29 Milliarden US-Dollar. Das 24-Stunden-Volumen liegt bei 22,47 Milliarden US-Dollar. Damit ist der Bitcoin alleine nach Marktkapitalisierung die Nummer eins unter den Kryptowährungen.

 

Teure und langsame Transaktionen: Sind Bitcoin Cash und Litecoin die Gewinner?

Wenn die User lange auf Transaktionen warten müssen und diese dann erst noch teurer als eine herkömmliche Kreditkartenzahlung sind, dann wird es nicht lange dauern bis die User zu anderen Coins und Netzwerke abwandern. Unter anderen könnte dies uach den Preisanstieg bei Liteocin und Bitcoin Cash erkären. Das Ethereum-Netzwerk hatte ähnliche Probleme bem heraufskalieren vor etwas mehr als einem Jahr, als die Nachfrage nach Kryptowährungen explodierte.