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Bitcoin-Preis: Kommt jetzt der Robinhood-Effekt?

In Zeiten von Negativzinsen steht die Finanzwelt vor der Aufgabe, ihre Geschäftsmodelle fundamental zu verändern. Denn auch der gesellschaftliche Wandel kommt mittlerweile bei den Banken an. So sind gerade jüngere Kunden nicht mehr bereit, für Standardtransaktionen Geld zu bezahlen.

Konstanter Wandel

Disruptive Veränderungen im Finanzsektor sind dabei kein neues Phänomen. Als John Bogle mit seinem Vermögensverwalter Vanguard im Jahr 1976 das erste Mal passive Indexfonds (ETF) auf den Markt brachte, wurde er von den grossen Anbietern dafür belächelt.

Vanguard legte den Fokus auf Einfachheit, Effizienz und schnelles Wachstum. Die Kunden profitierten von den niedrigen Kosten. Am Ende mussten die Mitbewerber ihre Preise nach unten anpassen. Heute spricht man diesbezüglich vom Vanguard-Effekt.

Robinhood das nächste Vanguard?

Ähnliches kann man heute auch beim Handel mit Wertpapieren beobachten, der durch das Start-Up Robinhood seit Anfang Oktober 2019 bei vielen Brokern in den USA kostenlos ist. Man spricht bereits vom Robinhood-Effekt.

Die Gründer von Robinhood haben sich nichts weniger als die Demokratisierung des amerikanischen Finanzsystems zum Ziel gesetzt. Robinhood wurde im März 2015 gelauncht und hatte bereits nach einem Jahr mehr als 1 Million Nutzer. Gerade bei jungen Leuten ist Robinhood extrem beliebt. Heute hat das Unternehmen deutlich mehr als 6 Millionen Kunden.

Expansion nach Europa

Robinhood ist mittlerweile auch in Grossbritannien aktiv. Dort konkurriert das Start-Up mit der Challenger-Bank Revolut, welche ebenfalls kostenlosen Online-Börsenhandel anbietet. Revolut bietet zudem die Möglichkeit, nur Bruchteile einer Aktie zu kaufen. Auch Privatanleger mit einem geringen Vermögen können dort investieren.

Am Ende stehen also oft nicht die etablierten Anbieter an der Spitze, sondern diejenigen, die den gesellschaftlichen Wandel am besten für sich zu nutzen wissen.










Prima diese Newsschlagzeile kam von

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