AXA Schweiz: Bitcoin als neue Zahlungsoption

Die Schweizer Gruppe der AXA Insurance akzeptiert Bitcoin als Zahlungsmittel, wie AXA diese Woche bekannt gab Der Unternehmensblog :

Als erstes All-Line-Versicherungsunternehmen in der Schweiz bietet AXA seinen Versicherungsnehmern nun die Möglichkeit, ihre Rechnungen in Bitcoin zu bezahlen. Damit investiert das Unternehmen in seine digitale Entwicklung und reagiert auf das wachsende Kundenbedürfnis nach mehr Wahlfreiheit im Zahlungsverkehr.

Die Kryptowährung Bitcoin ist seit ihrem Start im Jahr 2009 Teil der Nachrichten und der aktuellen Berichterstattung. In der Zwischenzeit ist die Bitcoin-Rate neben den aktuellen Aktienkursen, Gold- und Ölpreisen auf den Nachrichtenkanälen zu finden.

Immer mehr Dienstleister und insbesondere Online-Shops akzeptieren Bitcoin als legitimes Zahlungsmittel. Dazu gehört seit Anfang April auch die AXA Insurance Switzerland. Hier können Privatkunden nun frei wählen, ob sie ihre Rechnungen mit Bitcoin bezahlen möchten. Nur Lebensversicherungsrechnungen können mit der neuen Zahlungsmethode nicht beglichen werden.

Ende 2019 ging eine Marktforschungsumfrage der AXA-Versicherung zum Thema Bitcoin- und Kryptowährungen voraus. Ein Drittel der Befragten gab an, im Besitz von Kryptowährungen zu sein oder sich für diese zu interessieren. Im Zuge der Koronakrise stiegen die Bitcoin-Preise, was bedeutet, dass das Thema wieder an Fahrt gewann.

Mit der neuen Zahlungsoption sieht sich AXA Insurance für die Zukunft gut gerüstet und will die steigende Nachfrage nach verschiedenen Zahlungsmethoden befriedigen.

Wie funktioniert die Zahlung mit Bitcoin?

In der Schweiz arbeitet AXA Insurance mit dem Zahlungsdienstleister inapay und dem Makler Bitcoin-Suisse zusammen.

Der Kunde kann die Referenznummer und den Betrag der E-Mail-Rechnung verwenden, um inapay zu kontaktieren und einen Zahlungsprozess zu starten. Dort erhält der Kunde dann eine Übersicht über die Anzahl der zu zahlenden Bitcoins und zu welchem ​​Wechselkurs (Bitcoin zu Schweizer Franken), mit dem sie derzeit gehandelt werden. Denn entgegen Ihren Erwartungen landen die Bitcoins nicht in einem Bitcoin-Portemonnaie der AXA-Versicherung. Der Broker wandelt die Bitcoins direkt in Schweizer Franken um und überweist das Geld an die Versicherungsgesellschaft.

Der Wechselkurs ist für einen bestimmten Zeitraum festgelegt, damit der Kunde nicht das Risiko trägt, den Wechselkurs zu ändern, wenn sich der Bitcoin-Kurs ändert. Gleichzeitig erhebt die AXA-Versicherung selbst keine Gebühren für die Transaktion. Der Bitcoin-Suisse-Broker berechnet nur 1,75 Prozent Gebühren, die bereits im Wechselkurs enthalten sind.

Der Kunde selbst benötigt keine separate Registrierung, nur sein eigenes Bitcoin-Portemonnaie und die E-Mail-Rechnung müssen verfügbar sein.

Weitere Perspektiven für die Zukunft

AXA Insurance Switzerland möchte künftig sein Zahlungsspektrum erweitern. Das Schweizer TWINT-Zahlungssystem wird in Kürze aktiviert. Andere Kryptowährungen wie Ethereum folgen noch nicht. Zunächst möchte AXA Insurance Erfahrungen mit der Zahlungsoption Bitcoin sammeln.


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