HODL ist ein Wort, das in der Kryptowelt weit verbreitet ist. Es bedeutet, dass Sie Münzen kaufen und lange aufbewahren, in der Hoffnung, dass der Preis steigt. Bitcoin-Investoren scheinen sich an dieses Prinzip zu halten, da 44 Prozent von Bitcoin (rund 8 Millionen BTC) in den letzten zwei Jahren nicht übertragen wurden. Dies geht aus den Zahlen des Kryptoanalyseunternehmens Glassnode hervor.

Ähnliche Entwicklung im Jahr 2016

] Dass Anleger so lange an ihrem Bitcoin festhalten, ist nicht das erste Mal. Auch im Jahr 2016 wurden 44 Prozent von Bitcoin zwei Jahre lang nicht übertragen. Das war während des letzten Bullenlaufs auf Bitcoin, als der Preis 2017 auf bis zu 20.000 Dollar stieg.

Das Timing ist bemerkenswert, da nach Ansicht verschiedener Experten jetzt ein guter Zeitpunkt für einen Bullenlauf auf Bitcoin ist. Dies ist ein Zeitfenster, in dem der Preis lange Zeit steigt.

Weniger Bitcoin an Börsen

Gleichzeitig findet eine weitere Entwicklung statt: Krypto-Börsen haben weniger Bitcoin. Sie können das auf der Grafik von CryptoQuant sehen.

Das bedeutet mehr Bitcoin-Investoren entscheiden sich dafür, ihre Münzen in ihrer eigenen Brieftasche zu verwalten. Dies kann bedeuten, dass weniger über kurzfristige Entwicklungen bei Bitcoin spekuliert wird. Bitcoin-Investitionen scheinen wieder langfristig zu sein.

HODL: der berühmte Tippfehler der Kryptoszene

Woher kommt das Wort HODL? Alles begann mit einem Beitrag im Bitcointalk-Forum. Im Dezember 2013 schrieb ein anonymer Bitcoin-Investor: "Ich bin HODLING."

Der Investor hatte etwas getrunken und war enttäuscht, dass er durch Bitcoin Geld verloren hatte. Daher war sein Plan, seine Münzen zu behalten, bis ihr Wert wieder zunahm.

Was er damals nicht hätte vorhersehen können, war, dass er mit seinem Tippfehler eine Grundeinstellung in der Kryptoszene geschaffen hat. So ging dieser Beitrag in die Bitcoin-Geschichte ein.

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