Effizient die neuen Ethereum Kaufen

Coinfinity demonstriert erste Lightning-Transaktion durch Bitcoin-ATM – BitcoinB…

Das Bitcoin-Startup Coinfinity betreibt 18 Bitcoin-Automaten in ganz Österreich. Nun haben die Grazer bewiesen, dass die ATMs auch mit dem Lightning-Netzwerk funktionieren. Dieses wächst derweil auf mehr als 600 Knoten.

Für Bitcoin-Automaten wie die von Coinfinity verwendeten Lamassu-Modelle sind die mitunter hohen Gebühren von Bitcoin problematisch. Nicht nur, weil die wenigsten Kunden bereit sind, mehr als 5 Euro an Gebühren zu bezahlen, um für 50 Euro Bitcoin zu kaufen, sondern auch, weil der Gebührenmarkt die Dauer bis zur Bestätigung schwerer vorausberechenbar macht.

Die große Hoffnung von Bitcoin ist derzeit das Lightning-Netzwerk. Dieses soll Transaktionen durch ein Netzwerk von Payment-Channels offchain bringen und damit das Gebührenproblem nicht nur gegenwärtig, sondern endgültig lösen. Wenn sich offchain-Lösungen am Markt durchsetzen, wird die Skalierbarkeit kein Problem mehr sein. Allerdings steckt das Lightning-Netzwerk derzeit noch in den Kinderschuhen. Die Software ist sehr experimentell, und viele zweifeln, dass Lightning in nennenswertem Umfang Bitcoin-Transaktionen ersetzen kann.

Coinfinity beweisst nun, dass prinzipiell nichts dagegen spricht, Lightning für Bitcoin-Automaten zu verwenden. In einem Video demonstrieren CEO Max Tertinegg und CTO Daniel Weigl die erste Lightning-Transaktion von einem ATM an eine Smartphone-Wallet. Mithilfe des Lightning-Clients c-lightning sowie einer selbstgeschriebenen HTML-Frontend fürs Smartphone gelang es, eine Zahlung von 50 Satoshi – das entspricht etwa 0,3 cent – zu versenden.

Die Zahlung ging wohlgemerkt nicht durch einen Payment-Channel zwischen dem ATM und dem Smartphone. Dies wäre einfach und nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Tatsächlich begann die Zahlung am Node des ATMs, passierte einen zufälligen Knoten des Lightning-Netzwerks und endete auf dem Smartphone. Prinzipiell wäre es möglich, dass der ATM mit demselben Channel auch andere Auszahlungen ausführt, wie auch nichts dagegen spricht, dass mit dem Channel vom Smartphone aus die 50 Satoshi an einen beliebigen anderen Node überwiesen werden.

Gut verbunden: Coinfinitys Knoten im Lightning-Netzwerk.

Von solchen anderen Nodes gibt es fast täglich mehr, auch wenn sich die Ausdehnung des Lightning-Netzwerks etwas zu verlangsamen scheint. Mit gut 600 Knoten und rund 1800 Channels scheint sich ein stabiles Verhältnis des Netzwerkgrades einzuspielen. Ein klares Zentrum gibt es im Netzwerk nicht, sondern 10-20 netzwerkweite und Dutzende von regionalen Zentren. Neben den üblichen Bestellungen bei Blockstream werden aber kaum Berichte darüber laut, etwas mit Lightning gekauft zu haben.

Das Netzwerk ist eben, wie auch Coinfinity feststellt, noch “in einem sehr experimentellen Stadium”. Dies zeigt sich etwa daran, dass es alles andere als einfach ist, einen Lightning-Node fürs das Live-Netz aufzusetzen. Selbst der Coinfinity-CTO Daniel Weigl meint, dass c-lightning die einzige Software ist, “die man halbwegs einfach im Mainnet zum Laufen bekommt”. Trotz dieser gedämpften Erwartungen an einen kurzfristigen Durchbruch ist die Firma optimistisch – und davon überzeugt, dass sie “mit diesem erfolgreichen Test einen großen Schritt in Richtung Massentauglichkeit von Bitcoin gemacht” hat.


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